Stromausfall aber die Sonne scheint

Das Leben ohne Strom scheint ein interessantes Gedankenspiel zu sein. Wer kann sich das schon vorstellen? Ihr vielleicht? Mit Abstrichen und Ansprüchen dürfte es ein spannendes Experiment sein, zeitweilig die Sicherung herauszuschrauben. Wir werden es versuchen, früher oder später und ihr solltet das auch mal probieren, zumindest im Kopf. Funktioniert die alltägliche Routine dann noch? Welche Schwierigkeiten gibt es und welche Erleichterungen gehen damit einher? Stromlosigkeit entschleunigt das Leben radikal! Klingt doch gut, aber wie koche ich dann Wasser und wo lade ich mein Handy auf? Der Strompreis ist trotz allem nicht gerechtfertigt oder etwa doch?
So ähnlich sahen die Gedanken zum letzten Thema aus. Anhand der Einschaltquoten von heut abend lässt sich recht schnell schlussfolgern, dass kaum jemand zuhört wenn im Vorfeld keine Rundmail auf die Sendung hinweist, bei Sonnenschein sollte wirklich keiner vor dem Rechner sitzen. Aber keine Bange, ihr verpasst nichts, schließlich kann man ja alles in der Mediathek nachträglich anhören. Tut das doch mal und gebt ein Kommentar ab! Man tappt ja irgendwie im Dunkeln wenn keiner kommentiert und das obwohl der Strom noch da ist!
Die nächste Sendung läuft am 21.4. wie gehabt von 18 bis 19 Uhr und steht unter dem Thema ZUKUNFT. Sachen mit sich selbst zu erklären ist peinlich, jeder weiß um was es geht. Gegenstand wird sein: die Zukunft des Einzelnen, von allen und allem.
Bis gleich

7 Antworten to “Stromausfall aber die Sonne scheint”

  1. Frank Says:

    Hallo, ich hatte zwar nur zur Kontrolle „hineinhören“ wollen, dann wunderte ich mich, wieso Sabrina zu hören war (wußte gar nicht, dass Du neuerdings auch Radio machst) und habe es mir dann sogar bis zum Schluß angehört. Da ich nicht wußte, wer sich hinter der Redaktion „Hörbar“ verbirgt, bin ich nun sogar schlauer. Ich fände es nicht schlecht, wenn Ihr den kürzlich von mir eingerichteten Blog mitbenutzen würden – wenn alle Redaktionen eine gemeinsame Plattform benutzen, hat man nicht so viele „Einzelkämpfer“, sondern eine zentrale Anlaufstelle. Wie man sich anmeldet:

    http://radio.medienkulturzentrum.de/infos-fur-redakteure/infos-fur-wer-darf-was/

    Ihr müsstet ja nur die hier eingestellten Texte noch ein zweites Mal einstellen.

    Und für Sabrina: Wenn Du nicht so sonnenhungrige Echesn hättest, sondern Molche wie ich, dann könntest Du sogar das Terrarium auf LED-Beleuchtung umstellen:
    http://dghtserver.de/foren/attachment.php?attachmentid=8886&stc=1&d=1268030237

  2. Sabrina Says:

    Frank, wie du ja schon weißt, bin ich nicht nur talentiert sondern auch vielseitig einsetzbar und daher meinen Fans schuldig in regelmäßigen Abständen auch mal auditiv in Erscheinung zu treten.

    Unglaubwürdiger Spaß beiseite… Ich wurde ganz schnöde von den beiden Hoerbar Moderatoren eingeladen mein umfangreiches und praktisch erprobtes Wissen über ein Leben ohne Strom den Hörern zu vermitteln.

    Zu deinem Tipp: Einfach klasse diese kleinen, praktisch unzerstörbaren und unerhört preiswerten LED’s! Da könnte ich fast neidisch werden und war selbst auch lange auf der Suche nach der perfekten Mischung aus Licht, Wärme und vollem Geldbeutel – in meinem Fall leider ohne nennenswerten Erfolg 🙂 Für die Sonnenplätze bleibt es bei der „Wattintensiven“ Spotstrahlervariante.

  3. Frank Says:

    Das ist das geniale am Internet: Sabrina hat mir gerade* verraten, dass sie mir hier etwas geantwortet hat (aber natürlich nicht, was sie da geschrieben hat). Und nun ist es noch nicht freigeschaltet. Das erhöht natürlich die Spannung bei mir!

    (* offline, in dieser sogenannten realworld)

  4. Thomas Says:

    Nachdem ich mir eure Sendung angehört hab, muss ich sagen, dass mir das Konzept gefällt. Das Thema finde ich sehr interessant, allerdings fand ich einige Argumentationen doch etwas paradox, so z.B. die Ablehnung eines elektrischen Bilderrahmens, obwohl doch zu Hause ein wesentlich energiefressenderes Terrarium steht mit Reptilien, die eigentlich anderswo zu Hause sind und keinen Strom bräuchten. So auch die Ablehnung von Twitter (obwohl ich ebenfalls nichts davon halte) und gleichzeitig aber die eigene Meinung mittels Strom zu verbreiten. Ich denke, bevor man andere Dinge ablehnt, sollte man sicher stellen, dass man selbst bewusster handelt.
    Ich könnte mir ein Leben ohne Strom nicht vorstellen, halte aber ein Energiebewusstsein für sinnvoll. Viel wichtiger finde ich die Frage, wie der Strom erzeugt wird. Also, dass man die Nachhaltigkeit im Auge behält, was ihr ja auch angesprochen hattet. Dazu gehört z.B. auch eine konsequente Politik – also wenn ich schon normale Glühbirnen abschaffe, kann ich nicht eine Abwrackprämie einführen, damit die Leute sich neue Autos mit allerlei energiefressendem Schnickschnack drin kaufen können, nur weil ich die Hersteller noch nicht zu mehr Nachhaltigkeit bewegen konnte (von den Auswirkungen auf den Markt mal ganz abgesehen)
    Ein interessantes Beispiel zum Leben ohne Technik habe ich hier gefunden (http://www.zukunftsfaehig.de/ergebnis/1ldonath.htm). So, bin ich allen mal auf den Schlipps getreten? Dann kann ich ja Schluss machen und die Anlage wieder aufdrehen 😉

  5. Thomas Says:

    noch ergänzend zu dem Link:

    Hier wird natürlich das Leben einer sogenannten „Aussteigering“ beschrieben… kann ich mir zb im moment nicht vorstellen, zumal die medienproduktion ohne energie doch ziemlich eingeschränkt wäre (PROfeel auf dem Papier als Daumenkino? Dann gibts aber nur noch alle 2 Jahre ne Sendung…)

    man beachte auch die „holzhütte in steinhausen“ 😉

    Ich finde, dass man das heutige Leben mit Technik nicht so verteufeln sollte (insbesondere nicht, wenn man drin lebt) und die frage nach dem „Was man wirklich braucht“ ist heute schwer zu beantworten. Wenn man lediglich seine Grundbedürfnisse decken will, kann man tatsächlich fast seinen kompletten Haushalt (vom Eierkocher bis zur Kaffeemaschine) wegschmeißen. Mit dem Thema könnte man auf jedenfall noch mehrere Sendungen füllen, aber ich sollte jetzt lieber lernen…

  6. Sabrina Says:

    Hippeldihopp, der Vergleich mit Bilderahmen und Bartis hinkt aber schon ein Stückweit 😉 Schließlich würden die einen ohne den Strom draufgehen und die anderen müssten einfach nur nen neues analoges Bild in Ihren ebenso analogen Rahmen packen.

    Aber ich gebe dir recht damit, dass man auch vor seinen eigenen Haustür kehren sollte und da ich nunmal diesen Viechern ein Überleben sichern will bin ich auch bereit auf andere Luxusgüter zu verzichten um, sagen wir mal, einen Ausgleich zu schaffen 🙂

  7. Thomas Says:

    Allerdings ist der Vorteil elektrischer Bilderrahmen, dass man nicht ständig Papier verschwenden muss, wenn man mal das Bild wechseln will 😉 aber ehrlich gesagt möcht ich son Ding auch nicht haben! Ich wollte damit auch nicht sagen, dass ich dein Terrarium für Stromverschwendung halte, obwohl es das genau genommen ist – aber ich halte dich nicht für verschwenderisch, sondern schon für eine bewusste Verbraucherin 🙂 auch wenn wir alle elende Verschwender sind und einem Großteil der Menschheit die Energie Technik vorenthalten. Aber vlt ist das auch ganz gut so, denn die jenigen, die ohne Technik leben, werden nicht vor Langeweile sterben, wenn es keinen Strom mehr gibt und unsere ganze Halbleiterblase platzt. Und bytheway – ich hasse Autos, musste ich heute erst wieder feststellen, wie nervig dieses ewige Rauschen und Tröten, Rumpeln und Pumpeln – na, jetzt wirds aber albern…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: